Leserbrief Schwimmbad Gitterli

Leserbrief zum Artikel «Noch mehr Beiträge kann sich Liestal nicht leisten – nun soll der Stadtrat die Schliessung des Gitterli-Bads prüfen»

Das Sport- und Volksbad Gitterli muss unbedingt erhalten bleiben

Die Frage, «ob sich Liestal das Gitterli-Bad noch leisten kann», stellt sich für uns nicht. Die Frage lautet vielmehr, «wie können wir das Gitterli-Bad in Zukunft finanzieren»?

Die Corona-Pandemie hat das Bad empfindlich getroffen, ohne zusätzliche finanzielle Hilfe der Stadt müssten Ende des Jahres die Papiere deponiert werden.

Natürlich sind die Kosten der Stadt für das Bad enorm. Aber das frisch renovierte Gitterli ist eine kleine Oase mit vielfältigen Vorteilen für die Bevölkerung. Für Familien, Alleinstehende, Junge und Alte und alle dazwischen ist es ein Ort, um sich zu entspannen, sich körperlich zu betätigen und das Leben zu geniessen. Ein weiterer Punkt ist der obligatorische Schwimmunterricht. Wo sollten die Schülerinnen und Schüler der Region das Schwimmen erlernen, wenn nicht hier? Ausserdem wird im Bad Leistungssport betrieben.

Das Gitterli-Bad ist, wie es sein Name besagt, ein Sport- und Volksbad. Jeder und jede soll es sich leisten können, sich hier einen schönen Tag zu gönnen. Die SP-Fraktion unterstützt alle Bemühungen der Stadt, die Finanzierung sicherzustellen, aber wir wehren uns ganz dezidiert dagegen, dass die Schliessung eine Option sein soll. Wir sind überzeugt, dass die Bevölkerung dies ebenfalls nicht goutieren würde – so wie es vergangene Abstimmungen mit jeweils um die 70% Zuspruch für das Bad gezeigt haben!

Alexandra Muheim und Pascale Meschberger, SP Einwohnerrätinnen Liestal

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